Eurotrial Gschwend Deutschland 2016

 

Mit einer kompletten Mannschaft durften wir in Gschwend an den Start gehen. Da nicht nur die Teams angereist waren, sondern auch viele Fans die Teams begleiteten, wurde es etwas eng im Schweizer Fahrerlager. Doch mit etwas zusammen rücken, fand jeder ein Plätzchen. Die technische Abnahme am Donnerstag verlief ohne grössere Probleme für das Schweizer Team, was mich natürlich sehr freute, da ich zum ersten Mal nicht als Teamleader Schweiz, sondern als Präsident Eurotrial dabei war.

 

Freitag konnten die Testsektion gefahren werden, was einige von uns natürlich auch ausprobierten.

Um 16.00 Uhr wurden die Teams im Parc Fermé aufgereiht, um an der Fahrerparade teil zu nehmen, welche vom Race Area zum 3.5 km entfernten Gschwend führte. Beeindruckend war, die 139 Fahrzeuge durch das kleine Gschwend fahren zu sehen. Ich hatte die Ehre, die Teams aus 16 Nationen dem Publikum vorzustellen, was sich als nicht ganz so einfach darstellte, da es Namen gab, welche sich zum Zungenbrecher entpuppten.Um 20.00 Uhr wurden wir am Drivers Dinner offiziell durch die Bürgermeisterin von Gschwend begrüsst und natürlich mit einem köstlichen Buffet verwöhnt

 

 

Samstag, der erste Renntag startete um 8.00 Uhr.

 

Schon vom Morgen an, mussten wir zuschauen wie viele Fahrer an den technisch schwierigen Sektionen scheiterten. Erschwerend kam dazu, dass das erste Mal nach dem neuen Fahrtechnischen Reglement gefahren wurde, was bedeutet, dass nicht nur ein, sondern beide Vorderräder im Tor sein mussten, um das Tor korrekt zu eröffnen.Viele Fahrzeuge mussten aus der Sektion geborgen werden, was sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Aus diesem Grund wurde es am Abend entsprechend spät, denn an einer Sektion standen um 17.00 Uhr noch 20 Fahrzeuge im Line up, welche natürlich noch das Recht hatten zu starten.

 

Sonntag

Es wurde nicht einfacher …. die Sektionen heute hatten es wieder mächtig in sich! Sehr viele Werfer und Schäden an den Fahrzeugen war die Folge. Leider waren es auch viele aus dem Schweizer Team, welche Schäden am Fahrzeug in Kauf nehmen mussten. Es gab auch sehr viele Diskussionen in den Sektionen, welche ich zusammen mit dem Sportchef des Deutschen Teams schlichten musste. Höhepunkt des Tages war der letzte Fahrer an einer Protosektion. Bis Jacobo aus Spanien an der Reihe war, hatte es keiner geschafft, das letzte Tor in dieser Sektion zu fahren. Er jedoch schaffte nach mehreren Anläufen dieses verflixte Tor zu bezwingen, was ihm den Europameistertitel und tossendend Applaus einbrachte.

 

Stunde der Wahrheit….Rangverkündigung

Nicht nur die Spanier konnten sich feiern lassen, auch wir, das Schweizer Team hatte allen Grund zu jubeln, denn Courtine Yann wurde Vizeeuropameister in der Klasse Pro Modiefied.Brügger Markus und Feuerstein Cornelius verpassten das Podest nur knapp, sie waren auf dem hervorragenden 4. Platz.Auch dieses Jahr konnte die Schweiz den Vizeeuropameister Titel in der Teamwertung für sich gewinnen

Herzlichen Dank an das ganze Team und Gratulation zu dieser hervorragenden Leistung, einmal mehr dürfen wir sehr stolz sein

FSG & Eurotrial Präsident

 

 

Ranglisten

Original

Standart

Modifide

Promodifide

Prototype

Nationenwertung